 |
 |
| |
Sommertour 2010 durch meinen Wahlkreis
Die jährliche Sommertour in der ersten Kalenderwoche nach Beginn der Berliner Parlamentsferien hat ebenso ihren festen Platz im Terminkalender wie die Sitzungen im Parlament oder den Ausschüssen in Berlin.Und doch gibt es 2010 eine kleine Premiere. Bedingt durch die neu zugeschnittenen Bundestagswahlkreise ist die Region Niesky, Weißwasser, Boxberg und Rothenburg im Landkreis Görlitz nach vielen Jahren nicht mehr Bestandteil meines Wahlkreiseinzugsbereiches. Dafür habe ich die Hoyerswerdaer und Kamenzer Gegend neu hinzubekommen und ihr während meiner jüngsten Runde vom 13. bis 15. Juli 2010 besondere Beachtung geschenkt. Das Oberlandstädtchen Schirgiswalde ist am Vormittag des 13. Juli die erste Station meiner Sommertour durch den Wahlkreis. Gemeinsam mit Bürgermeister Patric Jung habe ich für den Besuch drei Schwerpunkte gesetzt: - einen Spaziergang durch das Stadtzentrum mit vielen Erläuterungen zu zahlreichen Sanierungsobjekten; - Besuch der Baustelle Goetheschule; - Besuch von Erntehelfern des Familienunternehmens "Stolle-Obst" bei der Erdbeerernte.  - Wie es der Zufall will, während unseres Stadtbummels treffen Bürgermeister Patric Jung und ich auf Christian Rudolf. Ein CDU-Urgestein in seiner Heimatstadt Schirgiswalde und dem Landkreis Bautzen.
 - Auf dem riesigen Erdbeerfeld der Familie Stolle, wo die Erdbeerernte im vollen Gang ist kann ich der Versuchung nicht widerstehen und erwerbe beim Firmeninhaber Bernhard Stolle ein Körbchen der süßen Köstlichkeiten.
40 Minuten und knappe 70 Kilometer später sind wir in Laußnitz, dem westlichsten Zipfel meines Wahlkreises angekommen. Hier feiern im Ortsteil Höckendorf Ulli und Elke Wolf gemeinsam mit ihren treuesten Stammgästen den 20 Geburtstag der Gaststätte "Erbgericht". Die Gastlichkeit des Hauses ist bis in das Jahr 1881 verbrieft. Heute sind es besonders die Mitglieder der zahlreichen regionalen Vereine, die "ihrer Stammkneipe" die Treue halten.  - Ein Gläschen Sekt auf 20 Jahre "Erbgericht" Höckendorf. Ulli Wolf, seine Ehefrau Elke und Bürgermeister Joachim Driesnack stoßen mit mir darauf an.
 - Am Stammtisch können es dann die Mitglieder der Jagdgenossenschft, des Seniorenvereins und des Kaninchenzuchtvereins sowie der örtlichen Rommeerunde gar nicht glauben, dass "ihre" Bundestagsabgeordnete unter den Gratulanten ist.
Der erste Tag meiner diesjährigen Sommertour klingt mit einem Besuch der Familienferienstätte "Bethlehemstift" am Fuße des Valtenberges in Neukirch/Lausitz besinnlich aus.
Das christlich geführte Haus weist ausdrücklich darauf hin, dass Menschen mit einem Handycap aber auch kinderreiche Familien gern gesehene Gäste sind. Das Haus verfügt über 12 zum Teil behindertengerecht ausgebauten und kompfortable Zimmer. Von links nach rechts: Hans-Georg Matthes, Mitglied des Vorstandes des Diakonischen Werkes Oberlausitz, dem Träger der Einrichtung, Maria Michalk, MdB, Edgar Lehmann, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Neukirch/Lausitz, Gabriele-Lösekrug Möller, MdB und Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienurlaub, Hausherrin Christiane Kämpfe sowie Landrat Michael Harig Sommertour 2010 - Tag 2
Am Mittwoch verbinde ich meine Sommertour mit einer einstündigen Bürgersprechstunde im Wahlkreisbüro Bischofswerda, Kamenzer Straße.
Nur wenige Straßenecken weiter bereichert seit wenigen Tagen die "Wohngalerie - Svarovsky" die Bischofswerdaer Geschäftswelt. Inhaberin Fidelis Svarovsky hat nicht nur eine große Auswahl von Accessoires in punkto "Wohnen und Gemütlichkeit" vorrätig sondern hilft auch kompetent bei der Planung und Gestaltung bis hin zur Frei-Haus-Lieferung der Einkäufe. Gratulation für Fidelis Svarovsky und ihren unternehmerischen Mut zur Bereicherung der Bischofswerdaer Geschäftswelt in der Innenstadt
Vom Süden in den Osten des Wahlkreises, wo die Witaj-pěstowarnja "K wódnemu mužej“ , die Witaj-Kindertagesstätte "Zum Wassermann" in der Gemeinde Malschwitz, die Ende September/Anfang Oktober ihr 10-jähriges Bestehen feiert. Ein altersgerechtes Bild, welches an die wiedererlangte Deutsche Einheit vor nunmehr nahezu 20 Jahre erinnert sowie eine große Tüte mit Geschenken weckten bei hochsommerlichen Temperaturen rasch das Interesse der Kinder.
Ernie und Bert aus dem Westen und das Ost-Sandmännchen, mit der Deutschen Wiedervereinigung wurde auch ihre Trennung überwunden. Heute erfreuen sie in schöner Selbstverständlichkeit deutschlandweit in Ost und West die Kinder. Mit der gleichen Selbstverständlichkeit wachsen in den Witaj-Einrichtungen der zweisprachigen Lausitz eines zusammenwachsenden Europas deutsche und sorbische Kinder gemeinsam auf.
Zwar nicht mehr mein Wahlkreis, dafür aber nicht minder wichtig, die Fachtagung der Schwerbehindertenvertretungen des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz im östlichen Städtchens Deutschlands, in Rothenburg, an der auch Kollegen der angrenzenden Bundesländer teilnehmen. Die Organisatoren hatten mich in meiner Funktion als Behindertenpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gebeten, einmal eine "Momentaufnahme" der Umsetzung der UN-Behindertenkonvention in einen nationalen Aktionsplan zu geben. Darüber hinaus stehe ich den Veranstaltungsteilnehmern und ihren Fragen in der sich anschließenden Diskussionsrunde Rede und Antwort. Ursula Steinbach-Wahl, Hauptperonalratsvorsitzende im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Alfred Franke, Hauptvertrauensperson der Schwerbehindertenvertretungen und Vorsitzender der Arbeitsgruppe der Schwerbehindertenvertretungen der obersten Landesbehörde im Freistaat Sachsen, Maria Michalk, MdB und Wilfried Bönsch, Hauptschwerbehindertenvertrauensperson der Polizei des Freistaates Sachsen Mittwoch, 19.00 Uhr, wieder zurück in Bautzen/Burk. Hier hat der Bautzener Schullandheimverein zum traditionellen Deutsch-Ungarischen Abend eingeladen. Bereits seit 15 Jahren sind die deutsch-ungarischen Begegnungen ein Höhepunkt des jährlichen Feriensommers. Während sich die deutschen Kinder und Jugendlichen am Balaton oder in den Weinbergen des südungarischen Komitats Tolna erholen, erleben ihre ungarischen Altersgenossen abwechslungsreiche Tage in den Schullandheimen Neukirch/Lausitz, Bautzen/Burk, Sohland an der Spree oder in Halbendorf/Spree.
"1+1=1" eine Gleichung, die mathematisch jeder Richtigkeit entbehrt, bezogen auf die friedliche Revolution, die letztendlich von unseren ungarischen Freunden mit initiiert wurde, jedoch ganz richtig,wie es das Poster auf den Punkt bringt. Auch unsere ungarischen Gäste verstanden die Botschaft ohne viele zusätzlichen Worte Sommertour 2010 - Tag 3
Zum Abschluss der diesjährigen Sommertour geht es am Donnerstag zunächst in den Norden meines Wahlkreises. Im Hoyerswerdaer Wahlkreisbüro erwarten mich zwei Bürger zum Gespräch. Ihre Sorgen und Nöte, die Zukunft unseres Gesundheitssystems betreffend, decken sich mit meinen Erfahrungen und werden mir bei künftigen Argumentationen in Berlin helfen.
Natürlich darf die Landwirtschaft, die heimische Landwirtschaft, während der 2010-er Sommertour nicht fehlen. Plötzliche Transportprobleme, wie zum Beispiel erst kürzlich durch die isländische Aschewolke hervorgerufen und die Tatsache, wie schwer und langwierig es ist ursprüngliches Ackerland wieder urbar zu machen, halten uns immer wieder die Bedeutung einer wohnortnahen Versorgung mit landwirtschaftlichen Gütern vor Augen. In Elsterheide, Ortsteil Bergen, statte ich der Landwirtschaftlichen Produktions- und Handels-GmbH & Co. KG einen Besuch ab. Unter ihrem Dach arbeiten sechs eigenständige Tochter- bzw. Beteiligungsgesellschaften. Ihre 45 Beschäftigten "beackern" nahezu die gesamte Palette der landwirtschaftlichen Produktion von der Milchproduktion über die Feldwirtschaft bis hin zur Spargeldirektvermarktung. Damit ist "man" einer der größten Arbeitgeber dieser ländlich geprägten Region, hebt Frau Claudia Lohmann, die Geschäftsführerin des Unternehmens im Gespräch nicht ohne Stolz hervor. Doch damit nicht genug, die resolute Geschäftsführerin findet auch noch die Zeit, ehrenamtlich als Vizepräsidentin im Sächsischen Landesbauernverband zu arbeiten und Cello zu spielen - eben eine Power-Frau, die Frau LohMann 
... mit Geschäftsführerin und SLB-Vizepräsidentin Claudia Lohmann
Wieder zurück in Hoyerswerda widme ich mich im Lausitz-Center der Ausstellung "60 Jahre Berufsfeuerwehr Hoyerswerda". Damit sind die Hoyerswerdaer Florianjünger die dienstältesten ihrer Art in meinem Wahlkreis sowie im Landkreis Bautzen.Ich finde es immer wieder beeindruckend, welch breites Spektrum des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung die Mitglieder der Berufsfeuerwehr sowie ihre ehrenamtlichen Kollegen in den Städten und Gemeinden aufs neue leisten und dabei nicht selten dafür aber ganz selbstverständlich ihr Leben und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Solch eine Ausstellung sollte nicht nur auf wenige Tage beschränkt sein sondern uns tagtäglich den Mut und die uneigennützige Einsatzbereitschaft aller Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr vor Augen führen Fazit
Die drei Tage vergingen wie im Flug. Neben hunderten gefahrenen Kilometern besuchte ich einmal mehr viele sehenswerte Unternehmen und Einrichtungen in meinem Wahlkreis. Das Spektrum welches sie widerspiegelten war dabei lokal und gesellschaftlich äußerst vielseitig.
Nur eines ist umfangreicher - die Liste Derer, die ich noch besuchen möchte und auch werde!
|
|
|
|
|
|
 |
|